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Viele Helfer erleichtern den Weltladen-Umzug
Der Weltladen Kirchheim zieht zwei Häuser weiter
“Wir sind anders als andere Läden”, sagt das Team vom Kirchheimer Weltladen gerne über sich selbst. Wie anders, das hat es am Montag unter Beweis gestellt. Da ist der Weltladen in die Dettinger Straße 54 umgezogen - von Hand und in der rekordverdächtigen Zeit von nicht einmal einer halben Stunde. Wer am frühen Montag Vormittag den Umzug des Weltladens mit eigenen Augen verfolgen wollte, der musste sich beeilen. Denn schon nach knapp 30 Minuten war das Spektakel wieder vorbei: In dieser Zeit hatten Mitglieder des Eine-Welt-Vereins, Mitarbeitende des Laden-Teams sowie viele freiwillige und spontane Helferinnen und Helfer Kartons mit Kaffee aus Kolumbien, Ständer mit Seidenschals aus Indien, Schachteln mit Speckstein-Skulpturen aus Kenia oder Körbe aus Ghana vom bisherigen Weltladen in der Dettinger Straße 50 in das neue Ladengeschäft eine Ecke und ein paar Hausnummern weiter in der Dettinger Straße 54 transportiert - von Hand zu Hand weitergereicht in einer Menschenkette. Heute wird der neue Weltladen eröffnet. Um originelle und öffentlichkeitswirksame Ideen waren die Macher vom Weltladen noch nie verlegen. Da wurde schon mal für eine Wette Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker mitten in der Fußgängerzone mit Kaffee aufgewogen oder beim Kirchheimer Stadtfest ein Zelt aufgebaut, in dem Kindern von Festbesuchern Märchen vorgelesen wurden. Und so hat man sich für den Umzug am Montag die Idee mit der Menschenkette einfallen lassen, eine Idee, die bei strahlender Sonne und fast schon sommerlich warmem Wetter die Aufmerksamkeit zahlreicher Passanten in der Dettinger Straße auf sich zog. “Das ist ja alles super gelaufen. Und keiner hat was fallen lassen”, lachte Michael Protitsch, Vorsitzender des Kirchheimer Eine-Welt-Vereins, nach einer halben Stunde und zeigte sich sehr zufrieden mit der Bilanz des Umzugs. Mit dem neuen Ladengeschäft will der Verein das Projekt fortsetzen, das er vor ziemlich genau vier Jahren in seinem ersten Weltladen begonnen hat: Dem Fairen Handel in Kirchheim eine Plattform bieten, dafür sorgen, dass das Thema in der Öffentlichkeit an Bedeutung gewinnt, und den Erzeugern in Entwicklungsländern durch den Verkauf ihrer Produkte eine Chance geben. Diese Erzeuger, in vielen Fällen Kleinbauern-Kooperativen, haben durch den Fairen Handel die Chance, als eigenständige Exporteure auf dem Weltmarkt aktiv zu werden und den Erlös in ihre Zukunft und in ein menschenwürdigeres Leben zu investieren. So leistet der Verein von der Teck konkrete und wirkungsvolle Entwicklungshilfe in Ländern der so genannten “Dritten Welt” in Südamerika, Afrika oder Asien. Im April 2003 hatte der im Jahr zuvor in Kirchheim gegründete Eine-Welt-Verein in der Dettinger Straße 50 sein erstes Geschäft eröffnet und begonnen, Waren aus Entwicklungsländern zu verkaufen - Lebensmittel, Textilien, Kunstgewerbe und vieles mehr. Seit einigen Wochen war man auf der Suche nach einem neuen Standort. Das Haus, in dem der Weltladen bisher zu finden war, soll in nächster Zeit abgerissen werden und einem Neubau von Wohnhäusern weichen. “Wir wollten eigentlich näher an der Innenstadt präsent sein”, sagt Michael Protitsch. Aber als den Weltladen-Verantwortlichen das Ladengeschäft in dem efeu-bewachsenen Haus an der Ecke Lohmühlgasse/Dettinger Straße angeboten wurde, griffen sie recht schnell zu, erzählt Protitsch: “Wir waren von dem Laden sehr schnell angetan. Er passt einfach sowohl von der Größe her als auch vom Charakter sehr gut zu einem Weltladen.” MICHAEL KRAFT |
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| Die Vorbereitungen laufen, . . . | . . . Waren aus den Regalen räumen, . . . | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| . . . und in Kisten verpacken. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| . . . sägen, Regale neu aufbauen. | Und dann ging es los: Dank vieler Helfer . . . | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Schrauben . . . | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| . . . von Hand zu Hand . . . | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| . . . Stück für Stück . . . | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| . . . konnten die einzelnen Sachen . . . | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| . . . in den neuen Laden transportiert werden. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| . . . vom alten Laden . . . | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| . . . musste natürlich alles . . . | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Dort angekommen, . . . | . . . wieder seinen Platz bekommen . . . | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| . . . und nebenher wurde immer noch gebaut. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Inzwischen . . . | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Was kommt wohin? | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| . . . war der alte Laden . . . | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| . . . leergeräumt. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Türgriffe noch abgeschraubt,
und die letzte Kiste noch rausgeschoben. |
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Damit war der "Umzug" vollzogen !
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| . . . in den "Neuen Laden" ! | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Von dem "alten Laden" . . .
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