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Die Schwäbische Alb trifft Afrika Ein besonderes Event in Kooperation mit dem "Scholderbeck":
Diese Woche dauerte 14 Tage, hatte ein bundesweites Programm, und Kirchheim war einer ihrer Brennpunkte: Der Weltladen in der Dettinger Straße war bei der am Montag begonnenen, bundesweiten “Fairen Woche” mit im Boot - in diesem Jahr zusammen mit der Bäckerei “Scholderbeck”. “Afrikanissimo - entdecke die Vielfalt!” Wie schmeckt es, wenn schwäbisches Bäckerhandwerk auf die Aromen Afrikas trifft? Die Besucher des Dettinger Straßenfests am Samstag, 22. September, genau zur Halbzeit der “Fairen Woche”, konnten es herausfinden. Beim Fest arbeiteten der Weltladen in der Dettinger Straße 54 und die Bäckerei “Scholderbeck”, die genau gegenüber einen Standort hat, Hand in Hand: Der Weltladen stellte von 10 Uhr bis 14 Uhr sein Partyzelt und Biertisch-Garnituren auf, “Scholderbeck” kredenzte sein Brot, mit Saucen und Gewürzen aus dem Weltladen-Sortiment kombiniert zu pikanten Leckereien, die Gruppe “Hif & Zanga” unterhielt mit Musik aus Afrika. Die Weltladen-Verantwortlichen kamen mit der Idee einer Zusammenarbeit auf ihren Nachbarn von der anderen Straßenseite zu und stießen dort auf offene Ohren. Dass der Weltladen mit Blick aufs Internationale arbeite und “Scholderbeck” mit dem Schwerpunkt auf dem Regionalen, sei nur auf den ersten Blick ein Gegensatz, sagen Michael Protitsch, der Vorsitzende des Weltladen-Trägers Eine-Welt-Verein, Weltladen-Geschäftsführerin Zulait Botet-Diaz und “Scholderbeck”-Chefin Eve Sigel. Auf den zweiten Blick verbinde der Bio-Gedanke sie eben doch: Die Lebensmittel im Weltladen stammen hauptsächlich aus biologischem Anbau, “Scholderbeck” bezieht seine Rohstoffe überwiegend von einem Landhof in Owen, der seit mehr als drei Jahrzehnten biologisch wirtschaftet. Und der “faire” Ansatz beim Umgang mit Erzeugern und Lieferanten gelte ebenfalls für beide Unternehmen, beim Weltladen global, bei “Scholderbeck” lokal. Afrika stand in diesem Jahr unter anderem wegen des jüngsten G-8-Gipfels im Blickfeld der politischen Diskussionen. Deswegen hatte man das Land bewusst in den Mittelpunkt der Aktionswoche gestellt: „Wir wollen deutlich machen, dass der Faire Handel in vielen Bereichen Impulse zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen für die Produzenten leistet - auch, aber nicht nur in Afrika”, sagte Christoph Albuschkat, Koordinator der „Fairen Woche”. Die verschiedenen Aktionen sollten deutlich machen, dass hinter jedem Produkt aus Fairem Handel im Verkaufsregal der Weltläden die persönliche Geschichte eines Kleinbauern oder einer Arbeiterin in Afrika, Lateinamerika oder Asien steht. Deren Lebens- und Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern hat sich der Faire Handel zum Ziel gesetzt. Faire Preise, partnerschaftliche und langfristige Handelsbeziehungen und umweltgerechte Anbaumethoden sollen dazu beitragen. Im Weltladen war das Thema „Afrika“ während der Aktionswoche in vielfältiger Weise präsent. Zum Auftakt wurde am Montag, 17. September, um 17.30 Uhr eine Foto-Ausstellung mit afrikanischen Impressionen im Weltladen eröffnet, am Mittwoch, 19. September, um 19 Uhr sollte Afrika für Auge und Gaumen erlebbar werden, wenn eine Kenianerin Dias zeigt, über ihr Land berichtet und anschließend kenianisch kocht. Am Samstag, 22. September, stieg das Dettinger Straßenfest, und am Mittwoch, 27 September, gabs um 17 Uhr eine Märchenstunde im Weltladen, wo ein Mitglied des Eine-Welt-Vereins kleinen und großen Besuchern einige der Lieblings-Märchen des ehemaligen südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela vorlas. Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) als Schirmherrin eröffnete die „Faire Woche“ am Montag in Berlin. Ihr Ministerium, der Evangelische Entwicklungsdienst, das bischöfliche Hilfswerk Misereor und „Brot für die Welt“ förderten die Aktionswoche. Und Kirchheim war bei ihr gleich mehrfach dabei. Nicht nur im Weltladen in der Dettinger Straße waren die Lebensmittel aus Afrika in dieser Zeit erhältlich, auch im Backhaus von „Scholderbeck“ in der Dreikönigsstraße und in deren Bäckerei in der Markstraße fanden Kunden die Saucen und Gewürze; dort und im Backhaus konnte man zudem afrikanisch inspirierte Snacks probieren, im Backhaus außerdem noch eine Tasse Wildkaffee aus Äthiopien genießen - aus fairem Handel, versteht sich. |
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| Zulait, Susanne und Jutta erwarten die Kundschaft | |||||||||||||||||||||||||||||
| Jutta präsentiert "Zulufire auf Schwabenlaib" | |||||||||||||||||||||||||||||
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| Die afrikanische Gruppe "Hir & Zanga" spielt auf | |||||||||||||||||||||||||||||
| Afrikanische Rhythmen gehen in die Beine | |||||||||||||||||||||||||||||
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| "Hif " Anga Belowi sorgte. . . | . . . mit seiner Gruppe . . . | ||||||||||||||||||||||||||||
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| . . . für den . . . | . . . richtigen Percussion-Sound . . . | ||||||||||||||||||||||||||||
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| . . . und begeisterte das Publikum | Insgesamt ein Garant für afrikanische Lebensfreude | ||||||||||||||||||||||||||||
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| Es war richtig was los in der Dettinger Straße . . . | . . . auch Frau OB Matt-Heidecker blieb stehen | ||||||||||||||||||||||||||||
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