![]() |
|||||||||||||
|
Das Runde soll ins Eckige -
aber bitteschön fair Impressionen von einem ungewöhnlichen Fußball-Turnier
"Human Table Soccer" - "menschliches Tischfußball" - nennt sich die Idee, mit der das Weltladen-Team an einem sonnigen Samstag Vormittag Anfang Mai die Menschen auf sich aufmerksam gemacht hat, die durch die Kirchheimer Innenstadt bummelten oder auf dem Wochenmarkt einkauften. Schnell hatte das ungewöhnliche Turnier ein interessiertes Publikum gefunden. Das lag möglicherweise auch an den Partien, die das Weltladen-Team für sein Fußball-Spektakel ausgelost hatte: Jung gegen Alt, Frauen gegen Männer, Pfarrer gegen Klosterfrauen, Franzosen gegen Deutsche, christdemokratische gegen grüne Gemeinderäte - die Zusammensetzung der Mannschaften war ebenso ungewöhnlich wie abwechslungsreich. Und auch das Rahmenprogramm sorgte für interessante Unterhaltung: Wie werden Fußbälle genäht, unter welchen Bedingungen arbeiten die Männer und Frauen, die zum Beispiel in Pakistan die Fußbälle nähen, gegen die Beckham, Ballack und Co bei ihren Freistößen treten? Darüber informierten die Vorsitzende des Eine-Welt-Vereins, Ulrike Binder am Mikrofon und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Weltladens an Info-Ständen, die ebenfalls auf reges Interesse bei den Vorbeiflanierenden stießen. À propos Interesse - das fand auch das Angebot an die Spieler und Zuschauer, sich mit "legalem Doping" zu stärken: Bananen oder Fruchtsäfte - aus Fairem Handel, versteht sich. Rund 90 Bananen fanden so ihren Absatz. Auch die Stadtoberhäupter ließen sich nicht lange bitten und kickten mit: Die Kirchheimer Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker raffte kurzentschlossen ihren Rock, kletterte über die Bande aufs Fußballfeld und unterstützte ihre Rathaus-Mannschaft tatkräftig beim Spiel gegen ein deutsch-französisches Team mit Teilnehmern aus der Partnerstadt Rambouillet, die gerade zu Besuch waren. Auf der Gegenseite unter anderen: Mit ihrer Idee für das ungewöhnliche Fußball-Turnier machten Eine-Welt-Verein und Weltladen einmal mehr erfolgreich und sehr öffentlichkeitswirksam auf ihre Ziele und Anliegen - die Förderung und Unterstützung des Fairen Handels - aufmerksam. |
|||||||||||||
|
|
|||||||||||||
|
Zu den Bildern:
|
|||||||||||||