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Jahrhunderte bewährt - die Natur hat für uns alles was wir brauchen - absolut seinen Preis wert Pflanzliches Pflege-, Reinigungs- und Waschmittel - mild und sanft reinigend - Im Nepal ist sapindus mukorossi schon seit Urzeiten im täglichen Gebrauch. Die Waschnüsse geben eine seifige Lauge ab, sobald sie mit Wasser in Berührung kommen. Man füllt ca. 4-5 halbe Waschnüsse in ein beiliegendes Stoffsäckchen, welches man zwischen die Wäsche in die Waschmaschine legt. Bei heißen Waschtemperaturen weichen die Waschnüsse mehr auf als bei niedrigen Temperaturen. Deshalb ist im niedrigen Temperaturbereich auch eine nochmalige Nutzung der Waschnüsse im Anschluss möglich. Nach Beendigung des Waschvorgangs werden die Reste aus dem Stoffsäckchen entfernt. Das Stoffsäckchen wird mit der Wäsche getrocknet und das nächste Mal wieder verwendet. Die Reste werden über den Bio-Müll entsorgt oder kompostiert. Das in der Schale enthaltene Saponin löst Fett und hartnackige Flecken aus Textilien, ohne dabei Farben und Fasern anzugreifen. Frotee-Handtücher werden auch ohne Weichspüler kuschelig. Für normal verschmutzte Wäsche geradezu ideal, im Buntwäschebereich farbschonend. Bei extremen Flecken empfiehlt sich die Zugabe von Fleckensalz. Für einen natürlichen Duft der Wäsche kann ätherisches Öl, z.B. Lavendelöl in die Waschmaschine (Spülvorgang) gegeben werden. Sofern Sie zwei Maschinen in niedrigen Temperaturbereichen (30 - 60o) hintereinander waschen, können Sie das gleiche Waschnuss-Säckchen auch ein zweites Mal benutzen. Das Multitalent: ! Sie sollten den Sud aus der Waschnuss probieren ! Kocht man einige Schalen in Wasser auf, entsteht ein Sud, mit dem sich praktisch alles reinigen lässt. Versuche haben gezeigt, dass selbst Autos, Glas und Schmuckstücke glänzend sauber werden. Auch in der Küche lässt sich der Sud einsetzen. Hier zeigt sich vor allem die Fett lösende Kraft des Saponins und seine antibakterielle und leicht desinfizierende Wirkung. Sehr vieles spricht dafür, dass die Waschnuss für den Einsatz in der Hygiene sowie Hautpflege von unschätzbarem Wert ist. Haare können ebenfalls damit gewaschen werden. Der Sud ist ein ausgezeichnetes hautpflegendes und glättendes Körper- und Haarwaschmittel. Die Haare werden durch eine Spülung mit Waschnusssud gereinigt und spürbar weicher. Sie lassen sich nach der Wäsche sehr gut durchkämmen, erhalten mehr Volumen und fetten weniger schnell nach. Nicht enttäuscht sein, die Waschnuss hat keine Schaumzusätze und schäumt deswegen bei der Hand- und Haarwäsche nicht so gut. Gebrauchsanleitung - nichts leichter als das - Eines der beiliegenden kleinen Stoffsäckchen (nicht Lachen; eine herrenlose Socke ist noch besser als Säckchen) mit 4-8 Waschnuss-Schalen befüllen (je nach Grad der Verschmutzung und Härte des Wassers) - gut zuschnüren. Dann direkt in die Waschmaschine zwischen die Wäsche legen. Waschvorgang wie gewohnt starten. Nach Beendigung des Waschvorganges entnehmen und die Reste der Waschnuss-Schalen entsorgen. Das Säckchen (oder die Socke) wird mit der Wäsche getrocknet und beim nächsten Mal wieder benutzt. Bei der Weisswäsche sollte man ein Naturbleichmittel dazugeben, da in der Nuss kein Bleichmittel enthalten ist. Hier bietet sich ein Päckchen Backpulver an. Ein 500 g Beutel reicht bei 2-3 Waschvorgängen pro Woche für eine 3-köpfige Familie ca. 1/2 Jahr. Rein pflanzliches Waschmittel für sanftes und schonendes Reinigen der Wäsche - aber doch sauber und gründlich. Neutraler Duft, biologisch abbaubar. Vor allem sehr viele Neurodermitiker und Allergiker, die keine chemisch produzierten Waschmittel mit all ihren Weichspülern, Duftstoffen, Bleichmitteln und sonstigen Zusätzen vertragen, werden in der Waschnuss eine wertvolle Alternative finden. Umweltbewusstes Waschen - Gewässer und Flüsse werden von Chemikalien verschont. Wirtschaftliche Unterstützung der Menschen in Nepal, in Indien und behinderter Mitmenschen. Unter diesen Gesichtspunkten betrachtet ist es nicht verwunderlich, dass die Waschnuss im indischen Heilsystem Ayurweda eine überaus wichtige Rolle spielt. Gleichgültig wie groß die heilende und pflegende Kraft der Waschnuss auch ist; schaden kann sie auf keinen Fall, und so kann der Zweifler mit reinem Gewissen ihre Wirkung selber testen. Er wird, wenn er den Sud probiert die Wirkung sofort, oder beim Waschen nach spätestens zwei Wochen die ersten positiven Resultate spüren und begeistert sein. - der Stock hat immer zwei Seiten - oder - ökologisches Denken und Handeln - Waschnüsse wachsen an Bäumen, die nach etwa zehn Jahren die ersten Früchte tragen, welche dann ungefähr neunzig Jahre lang geerntet werden können. Geerntet wird einmal im Jahr. Dies allein stellt einen wesentlichen Aspekt der Nachhaltigkeit dar, da diese Pflanze nicht nach einmaliger Ernte ein Ödland mit ausgelaugten Böden hinterlässt. Es hat sich hingegen gezeigt, dass sich diese Bäume sogar gut auf ehemaligem Ödland anbauen lassen und durch fehlerhafte Bewirtschaftung ausgelaugte Böden wieder neu erschließen können. Auf diese Weise kann man mit ihrer Hilfe einer fortschreitenden Desertifikation entgegenwirken und Bodenerrosionen stark verringern. Wer in seinem Haushalt Waschnüsse verwendet, kann dies mit absolut reinem Gewissen tun. Sie sind zu 100% biologisch abbaubar und lassen sich somit getrost mit dem Kompost-Müll entsorgen. Oder man kocht sie vorher noch einmal kräftig auf und besprüht mit dem Sud Zimmer- und Gartenpflanzen. Waschnüsse stehen in dem Ruf, Pflanzenschädlinge wirkungsvoll bekämpfen zu können. Jüngste wissenschaftliche Versuche bestätigen dies Experimentieren Sie einfach mal! Über eine Nachricht von den Ergebnissen würden wir uns sehr freuen. Auch das Abwasser eines Waschganges mit Waschnüssen ist absolut unproblematisch, was die Nutzer von Brauchwasseranlagen besonders interessieren dürfte. Selbst in den Abwasserkanälen dürfte sich die positive Wirkung der Waschnuss bald zeigen, wenn nur genügend Haushalte auf dieses umweltfreundliche Reinigungsmittel umsteigen würden, denn es ist bekannt, dass das Saponin aus der Waschnuss selbst den Abbau unterschiedlichster Gifte unterstützt. Zitat aus Bericht von SWR1: Nepalesische Waschnüsse Waschpulver und Shampoo - Ohne sie kommt kein Mensch aus. Waschnüsse aus Indien und Nepal könnten jetzt deren Platz einnehmen. Noch sind sie ein Geheimtipp. Das wird sich jetzt ändern. Wir haben sie getestet! In Indien wäscht man seit Jahrhunderten mit Waschnüssen. In deren Schale steckt der Stoff Saponin, der ähnlich wie Seife funktioniert. Was die in Indien können, kann ich auch. dachte ich mir und habe 5 halbe, getrocknete Waschnüsse im Leinensäckchen anstelle des Pulvers in die Maschine getan. Praxistest Das Ergebnis war überraschend: Diese kleinen, runden, braunen Nussdinger machen tatsächlich sauber. Alle üblichen Flecken wie Essensreste, Dreck und sogar schwarze Faschingsschminke ~ restlos verschwunden. Nur den Blut- und Kakaoflecken konnten sie genauso wenig anhaben, wie übliches Waschpulver. Da bleibt also nach wie vor nur der Griff zum Extramittel. Und noch ein Vorteil: Waschnüsse halten die Farben länger intensiv bunt als normale Waschpulver. Weißwäsche allerdings vergraut etwas beim Dauergebrauch. Da sollte man entweder ein Bleichmittel dazu tun oder auf normales Vollwaschmittel zurückgreifen. Wer Duft haben will, gibt einfach einige Tropfen ätherisches Öl wie Rose oder Lavendel mit auf den Leinensack, in dem die Waschnüsse sind. Waschnüsse - auch für die Haarwäsche geeignet Auch zum Haare waschen sind Waschnüsse toll. Ich habe mir dafür einen Sud gemacht, also ein paar Nüsse in wenig Wasser ausgekocht, und dann die Haare damit gewaschen. Das Waschgefühl war ziemlich irritierend, weil die Nüsse so gut wie gar nicht schäumen. Also ist das ohne Schaum mehr so ein Art "Haare massieren". Danach hatte ich heftige Zweifel, ob die Haare schön sauber und fettfrei sind. Und tatsächlich, es hat geklappt. Es war sogar besser. Meine Haare ließen sich zum ersten Mal ohne hässliches Ziepen ganz leicht kämmen, fassten sich kräftiger an und waren vor allem viele Tage lang wie frisch gewaschen. Allergiker können sich freuen Waschnüsse sind besonders für allergiegeplagte, empfindliche Menschen und für Neurodermitis-Patienten eine tolle Altemative. Weil die Wäsche nicht mehr auf der Haut juckt und der Shampoo-Sud ebenfalls ausgesprochen mild ist. Wer nun denkt, dass diese außergewöhnliche und umweltfreundliche Waschvariante auch teuer ist, der irrt. Waschen mit normalem Waschmittel kostet so mehr als das Doppelte. Fairer Kauf: Sie unterstützen mit dem Kauf nicht nur die Umwelt sondern auch die Entwicklungsländer sowie unsere Kooperationspartner der Lebenshilfe. |
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