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Fairer Handel - Die Definition

Gemeinsam und gerechter

Siegel Fairer HandelEinigkeit macht stark – das gilt auch für den Fairen Handel. Die Akteure im Fairen Handel stimmen sich aufeinander ab und vertreten nach außen hin eine gemeinsame Position. Das stärkt den Fairen Handel und gibt ihm mehr politisches Gewicht. Vier internationale Organisationen des Fairen Handels haben sich zum Netzwerk „FINE“ zusammengeschlossen. Dieses benennt, was „Fairer Handel“ konkret heißt:

„Fairer Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Durch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte ProduzentInnen und ArbeiterInnen – insbesondere in den Ländern des Südens – leistet der Faire Handel einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung. Fair Handels-Organisationen engagieren sich (gemeinsam mit VerbraucherInnen) für die Unterstützung der ProduzentInnen, die Bewusstseinsbildung sowie die Kampagnenarbeit zur Veränderung der Regeln und der Praxis des konventionellen Welthandels.“ ( Quelle: FINE )

Hinter dieser Definition steht ein Konzept von gerechteren Handelsbeziehungen, das sehr viel weiter reicht als nur die Zahlung eines fairen Preises. Zu diesem Konzept gehören unter anderem die Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards, die Stärkung der Eigenverantwortlichkeit der Produzierenden und Arbeitenden im Süden, die Unterstützung von Aus-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, insbesondere für Frauen, sowie langfristige Handelsbeziehungen, die Investitionen in die Zukunft vielfach erst möglich machen.

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